Arbeitsplatzbrille: Warum sie der Schlüssel zu entspanntem Arbeiten ist

Arbeitsplatzbrille: Warum sie der Schlüssel zu entspanntem Arbeiten ist

 

Was ist eine Arbeitsplatzbrille und für wen lohnt sie sich? Fegg Augenoptik in Rosenheim erklärt die Vorteile, Unterschiede zur Gleitsichtbrille und Ihren Anspruch auf Arbeitgeberzuschüsse.

Verbringen Sie auch mehrere Stunden täglich vor dem Computer? Brennen Ihre Augen am Abend, oder leiden Sie häufig unter Nackenverspannungen nach einem langen Bürotag? Dann könnte eine Arbeitsplatzbrille (auch Bildschirmbrille oder Computerbrille genannt) die Lösung für Ihre Beschwerden sein.
 
Während eine normale Lesebrille oder eine Gleitsichtbrille im Alltag gute Dienste leistet, stößt sie bei der spezifischen Distanz zum Monitor oft an ihre Grenzen. In diesem Artikel erfahren Sie, warum eine spezialisierte Brille für den Arbeitsplatz so wertvoll ist, für wen sie sich besonders lohnt und wie Sie sogar einen Zuschuss von Ihrem Arbeitgeber erhalten können.
 
Was genau ist eine Arbeitsplatzbrille?
Eine Arbeitsplatzbrille ist eine spezialisierte Sehhilfe, deren Gläser exakt auf die Entfernungen an einem modernen Arbeitsplatz abgestimmt sind. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Brille deckt sie vor allem zwei Bereiche optimal ab:
 
1.Den Nahbereich: Für das Lesen von Dokumenten oder Notizen auf dem Schreibtisch (ca. 40 cm).
 
2.Den Zwischenbereich: Für den scharfen Blick auf den Monitor, der meist in einer Entfernung von 60 bis 80 cm steht.
Einige Varianten ermöglichen zudem einen klaren Blick bis zu einer Distanz von zwei Metern, sodass Sie auch Kollegen im Raum oder Kunden am Tresen problemlos erkennen können.
 
Der entscheidende Unterschied zur Lese- und Gleitsichtbrille
Viele Menschen versuchen, ihre Sehprobleme am PC mit einer herkömmlichen Brille zu lösen – oft mit unbefriedigenden Ergebnissen:
 
Lesebrille: Sie ist auf eine Distanz von etwa 40 cm optimiert. Der Bildschirm steht jedoch weiter weg. Das Ergebnis: Der Monitor bleibt unscharf, und Sie müssen sich unangenehm weit nach vorne beugen.
 
Gleitsichtbrille: Sie ist ein Allrounder für Ferne und Nähe. Der Bereich für die mittlere Distanz (der Monitor) ist jedoch konstruktionsbedingt oft sehr schmal. Um scharf zu sehen, müssen Sie den Kopf leicht anheben. Diese dauerhafte Fehlhaltung führt fast zwangsläufig zu Nacken- und Schulterschmerzen, dem sogenannten „Schildkröten-Effekt“.
Die Arbeitsplatzbrille bietet hingegen ein breites, komfortables Sehfeld genau in der mittleren Distanz. Sie können den Kopf in einer natürlichen, ergonomischen Position halten, was den gesamten Körper entlastet.
 
Für wen lohnt sich eine Arbeitsplatzbrille?
Die Antwort ist simpel: Für fast jeden, der viel Zeit in der Nähe und in mittleren Distanzen verbringt. Besonders profitabel ist sie für:
 
Büroangestellte & Home-Office-Nutzer: Wer täglich am PC arbeitet, profitiert am stärksten von der ergonomischen Entlastung.
 
Handwerker & Techniker: Ob beim Reparieren feiner Elektronik oder beim Arbeiten über Kopf – überall dort, wo Präzision im Nah- und Zwischenbereich gefragt ist.
 
Musiker: Um gleichzeitig die Noten auf dem Pult und den Dirigenten oder die Mitmusiker scharf zu sehen.
 
Hobbyköche & Bastler: Beim Lesen von Rezepten und dem gleichzeitigen Blick in den Topf oder auf das Werkstück.
 
Zahnärzte & Chirurgen: Berufe, die höchste Konzentration und scharfes Sehen in einem begrenzten Arbeitsradius erfordern.
 
Rechtlicher Anspruch: Zahlt der Arbeitgeber?
Was viele nicht wissen: In Deutschland gibt es einen gesetzlichen Anspruch auf eine Bildschirmarbeitsplatzbrille. Die Arbeitsmedizinische Vorsorgeverordnung (ArbMedVV) besagt, dass der Arbeitgeber verpflichtet ist, seinen Mitarbeitern regelmäßige Augenuntersuchungen anzubieten.
Stellt sich bei dieser Untersuchung heraus, dass eine normale Brille für die Arbeit am Monitor nicht ausreicht, muss der Arbeitgeber die Kosten für die spezielle Arbeitsplatzbrille in erforderlichem Umfang übernehmen. Voraussetzung ist in der Regel eine Bescheinigung vom Augenarzt oder einem qualifizierten Optiker.
 
Präzision bei Fegg Augenoptik in Rosenheim
Bei Fegg Augenoptik gehen wir bei der Anpassung Ihrer Arbeitsplatzbrille keine Kompromisse ein. Mit unserem DNEye® Scanner vermessen wir Ihre Augen biometrisch und erfassen genau, wie sich Ihre Pupille bei verschiedenen Lichtverhältnissen verhält.
Wir analysieren gemeinsam mit Ihnen Ihren Arbeitsplatz: Wie weit steht der Monitor entfernt? Nutzen Sie zwei Bildschirme? Wie hoch ist Ihr Schreibtisch? Auf Basis dieser Daten fertigen wir Gläser, die Ihnen ein maximales Sehfeld und höchste Kontrastschärfe bieten. So bleiben Ihre Augen auch nach acht Stunden Arbeit fit und leistungsfähig.
 
Fazit: Eine Investition in Ihre Gesundheit
Eine Arbeitsplatzbrille ist weit mehr als nur ein Luxusartikel. Sie ist ein wichtiges Werkzeug für Ihre tägliche Arbeit, das Ihre Konzentration steigert und körperliche Beschwerden verhindert.
Möchten Sie entspannter arbeiten?
Besuchen Sie uns bei Fegg Augenoptik im Medical Cube in Rosenheim. Wir beraten Sie umfassend zu Ihren Möglichkeiten und unterstützen Sie bei der Auswahl der perfekten Gläser für Ihren Berufsalltag.
 
 

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