Gleitsichtbrille eingewöhnen: Tipps, Tricks und wie lange es wirklich dauert

Gleitsichtbrille eingewöhnen: Tipps, Tricks und wie lange es wirklich dauert

 
Haben Sie eine neue Gleitsichtbrille? Fegg Augenoptik in Rosenheim gibt wertvolle Tipps zur Eingewöhnung, erklärt die Dauer und zeigt, wie biometrische Gläser den Prozess erleichtern. Jetzt entspannt scharf sehen!
 
Die erste Gleitsichtbrille ist ein Meilenstein für jeden Brillenträger. Sie verspricht die Freiheit, in allen Distanzen – von der Zeitung in der Hand bis zum Straßenschild in der Ferne – stufenlos scharf zu sehen. Doch oft folgt auf die erste Begeisterung eine kleine Ernüchterung: Das Sehen fühlt sich anfangs ungewohnt an, Treppenstufen wirken leicht verzerrt und der Kopf muss sich erst an die neuen Sehbereiche gewöhnen. Keine Sorge, das ist völlig normal! Bei Fegg Augenoptik in Rosenheim begleiten wir Sie durch diese Phase. In diesem Artikel erfahren Sie alles über die Eingewöhnung an Ihre Gleitsichtbrille, wie lange es dauert und mit welchen einfachen Tricks Sie sofort besser zurechtkommen.
 
Warum braucht das Gehirn Zeit für die Gleitsichtbrille?
Im Gegensatz zu einer Fern- oder Lesebrille vereint eine Gleitsichtbrille verschiedene Korrekturwerte in einem Glas. Oben befindet sich der Bereich für die Ferne, in der Mitte die Zwischenzone (z. B. für den Computer) und unten der Bereich für die Nähe. Da diese Zonen fließend ineinander übergehen, entstehen an den Rändern physikalisch bedingte Unschärfebereiche.
Ihr Gehirn muss nun lernen, diese neuen Seheindrücke zu verarbeiten. Es muss „verstehen“, durch welchen Teil des Glases es in welcher Situation blicken muss. Dieser Lernprozess findet nicht im Auge, sondern im Sehzentrum Ihres Gehirns statt – und das braucht ein wenig Training.
 
Wie lange dauert die Eingewöhnung üblicherweise?
Die Dauer der Eingewöhnungsphase ist individuell sehr unterschiedlich. Als grobe Orientierung gilt:
  • Einige Tage: Viele Träger gewöhnen sich bereits nach 2 bis 3 Tagen an die neue Sicht.
  • Zwei Wochen: Das ist der Durchschnitt für die meisten Erstträger.
  • Bis zu vier Wochen: Bei einem Wechsel auf ein völlig neues Glasdesign oder bei sehr hohen Dioptrien-Werten kann es auch etwas länger dauern 1.
Geben Sie sich und Ihren Augen diese Zeit. Wichtig ist: Wenn Sie nach vier Wochen täglichen Tragens immer noch Probleme haben (z. B. anhaltende Kopfschmerzen oder Schwindel), kommen Sie zu uns nach Rosenheim. Wir prüfen dann gerne noch einmal den Sitz und die Zentrierung Ihrer Brille.
 
5 Profi-Tipps: So gewöhnen Sie sich schneller an Ihre Gleitsichtbrille
Mit diesen einfachen Verhaltensregeln unterstützen Sie Ihr Gehirn optimal beim Lernprozess:
  1. Tragen Sie die Brille konsequent: Das ist der wichtigste Tipp! Tragen Sie die neue Brille von morgens bis abends. Wechseln Sie auf keinen Fall zwischendurch zu Ihrer alten Brille zurück – das verwirrt Ihr Gehirn und unterbricht den Lernprozess.
  2. Bewegen Sie den Kopf, nicht nur die Augen: Bei einer Gleitsichtbrille folgen die Augen dem Kopf. Wenn Sie zur Seite schauen möchten, drehen Sie den Kopf leicht in die entsprechende Richtung. So blicken Sie immer durch die optimale optische Zone in der Mitte des Glases.
  3. Kinn hoch, Kinn runter: Zum Lesen senken Sie den Blick (nicht den Kopf!), um durch den unteren Nahteil zu schauen. Möchten Sie in die Ferne blicken, halten Sie den Kopf gerade.
  4. Vorsicht bei Treppen: Schauen Sie beim Treppensteigen eher durch den mittleren oder oberen Teil des Glases, indem Sie das Kinn leicht Richtung Brust senken. So vermeiden Sie, dass die Stufen durch den Nahbereich unscharf wirken.
  5. Frühzeitig beginnen: Je früher Sie mit einer Gleitsichtbrille starten (solange der Unterschied zwischen Fern- und Nahwert noch gering ist), desto leichter fällt die Eingewöhnung 2.
Der Fegg-Vorteil: Biometrische Gläser für minimale Eingewöhnungszeit
Wussten Sie, dass die Qualität der Gläser einen riesigen Einfluss auf die Eingewöhnung hat? Bei Fegg Augenoptik setzen wir auf biometrische Gleitsichtgläser, die mit dem Rodenstock DNEye® Scanner berechnet werden.
Da diese Gläser exakt auf die individuelle Anatomie Ihres Auges abgestimmt sind, fallen die Unschärfebereiche an den Rändern deutlich kleiner aus und die Sehbereiche werden maximiert. Das Ergebnis: Die Eingewöhnung erfolgt oft wesentlich schneller und natürlicher als bei Standardgläsern. Viele unserer Kunden berichten, dass sie sich bereits nach wenigen Stunden an ihre biometrische Gleitsichtbrille gewöhnt haben.
 
Fazit: Geduld zahlt sich aus
Die Eingewöhnung an eine Gleitsichtbrille ist ein kurzer Prozess für einen lebenslangen Gewinn an Komfort und Freiheit. Mit ein wenig Geduld und unseren Tipps werden Sie schon bald vergessen, dass Sie überhaupt eine Brille tragen.
Haben Sie Fragen oder planen Sie Ihre erste Gleitsichtbrille? Besuchen Sie uns im Medical Cube in Rosenheim. Wir beraten Sie ausführlich und finden das perfekte Glasdesign für Ihre Bedürfnisse.
 

Referenzen

[1] Zentralverband der Augenoptiker (ZVA):

[2] Rodenstock: